Agility - Was ist das?

Agility ist eine sehr rasante Hundesportart, die Mensch und Hund sehr viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen abverlangt.

Ein Sport bei dem nicht nur ein paar Hindernisse übersprungen werden, sondern ein Parcours durchlaufen wird, der nie gleich ist.
Der Hundeführer lenkt seinen vierbeinigen Partner hierbei durch Hör- und Sichtzeichen.

Ein Parcours besteht aus verschiedenen Hindernissen wie:

- Slalom - Reifen - Tunnel - Wippe - A-Wand - Laufsteg und - verschiedenen Sprüngen.

Ein Wettkampf wird in drei Leistungsklassen und in drei Klassen bei der Höhe der zu überwindenden Hindernisse eingeteilt.
Es gewinnt das schnellste Team mit den wenigsten Fehlern.



Flyball - Was ist das?

Flyball ist eine Hundesportart, bei der Tempo, Spieltrieb und Apportierfreude im Vordergrund stehen.

Flyball ist offen für Hunde aller Größen und Rassen, fördert auf spielerische Art und Weise ihre Bewegungsfreude, ihre Selbstsicherheit und ihr Sozialverhalten.
Es handelt sich um einen Wettkampfsport, bei dem pro Lauf jeweils zwei Mannschaften mit je vier Teams ( Team = Hund + Hundeführer ) auf zwei nebeneinander liegenden Bahnen antreten.
Jeder Hund muss ohne Hilfe des Hundeführers vier aufgestellte Hürden überspringen, den Auslösemechanismus an der Flyballbox betätigen, den herausgeworfenen Ball fangen und mit dem Ball im Fang über die selben vier Hürden zurück zur Start-/Ziellinie rennen.



Freizeitgruppe - Was machen die?

Neben den laufenden Übungsstunden hat sich im Verein eine sogenannte „Freizeitgruppe“ gebildet, deren Ziele es ist, in unregelmäßigen Abständen Übungsstunden mit verschiedenen Schwerpunkten durchzuführen.

Longieren

Longieren mit Hund entspricht im Wesentlichen der gleichnamigen Pferdesportart. Die Hunde laufen mit oder ohne Leine entlang eines abgesteckten Longierkreises und müssen dabei verschiedene Kommandos befolgen, Übungen ausführen und Sichtsignale erkennen.

Das Longieren stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund, da beide trotz der räumlichen Distanz in beständiger Kommunikation agieren. Der Hund wird geistig und körperlich ausgelastet und lernt konzentriert, achtsam und unter Anleitung zu arbeiten. Grundlegende Kommandos werden ebenso trainiert wie einfache Verhaltensregeln, die im Alltag häufig gebraucht werden. Beispielsweise kann das Stoppen, Abliegen oder Absitzen auf Distanz gefestigt werden. Darüber hinaus lernt der Hund, die Körpersprache des Hundehalters zu lesen und ihr zu folgen. Umgekehrt trainiert der Halter seine eigene Körpersprache bewusst in Bezug auf den Hund.

NADAC (Agility-Hoopers)

Nadac oder Hoopers Agility ist ein relativ neuer Hundesport. Er ist dem Agility ähnlich, kommt jedoch ohne Sprünge und Kontaktzonen aus. Dehalb ist diese Sportart auch für ältere oder schwere Hunde geeignet. Auch Hunde mit einem körperlichen Handicap können NADAC betreiben.

Zahlreiche Bögen (Hoopers genannt), ein paar Tunnels und Fässer stehen zu einem Parcours geordnet.

Der Knackpunkt liegt darin, den Hund aus der Distanz zu führen. Ziel ist, dass der Hundeführer innerhalb eines bestimmten Bereichs bleibt und den Hund mit Handzeichen, Körpersprache und Kommandos lenkt. Die Hunde müssen sich vom Führer lösen können, was vielen nicht leicht fällt.

Schnüffelstunden

Hunde sind Makrosmatiker (Nasentiere). Damit leben sie in völlig anderen Sinnesdimensionen als wir Menschen, deren wichtigstes Sinnesorgan die Augen sind.

D.h. Beschäftigung mit der Nase ist das Natürlichste auf der Welt für einen Hund und sorgt sowohl für die körperliche als auch für die geistige Auslastung unserer Hunde.

Es gibt im Freizeitbereich die verschiedensten Möglichkeiten diese Art der Beschäftigung auszuüben

  • Fährtensuche
  • Mantrailing
  • Geruchsdifferenzierung/Geruchsmemory
  • Dummytraining
  • Verlorensuche

In unseren „Schnüffelstunden“ befassen wir uns mit ein paar der obigen Themen.

 Körperbeherrschung/Bodenarbeit (Cavaletti & Co)

Bei der Bodenarbeit wird der Hund über am Boden liegende Hindernisse geführt und er lernt dabei seine Pfoten einzeln zu koordinieren.

Gerade die Hinterpfoten werden oft nur so „hinterhergeschleift“. Bei der Bodenarbeit kann der Hund lernen seine Pfoten gezielt einzusetzen. Der Hund balanciert seinen Körper aus und über die Körperkontrolle kann auch die Impulskontrolle des Hundes verbessert werden.

Alle Hindernisse werden langsam und konzentriert bearbeitet. Es geht um die Konzentration und nicht um Schnelligkeit. Der Hund darf sich vom Halter führen lassen und die Hindernisse bewältigen.

Dies stärkt auch die Bindung zum Hundehalter.


Gehorsam & Co - unser Ziel ist die Begleithundeprüfung

Die Begleithundeprüfung ist eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z.B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird.

Diese Prüfung ist die Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundessport, wie z.B. Agility, Obedience, Turnierhundesport (THS), Fährtenarbeit (FH) und der Vielseitigkeitsprüfung (VPG).

 

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. 

Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Wesenstest , der auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird). 

Das Mindesalter des Hundes für die Prüfungen beträgt 15 Monate. 

Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben.Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachhalsband abgelegt werden.

Jeder Hund, der geprüft werden soll, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes. 

Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert werden Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübungen und Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritten zu seinem Hundeführer abliegen, also eine Ablage unter Ablenkung zeigen. 

Nach bestandem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hundes gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und anderen Hunden überprüft.


Obedience "Freude an Perfektion und Teamwork"


Rally Obedience


 

Rally Obedience teilt sich auf in 5 Leistungsklassen:

- Beginner

- Klasse 1

- Klasse 2

- Klasse 3

- Senioren (Hunde)

 

Für diese Sportart gibt es eine Prüfungsordnung in der die Durchführung von Prüfungen, die Ausführung der Übungen, sowie die Übungen eindeutig beschrieben sind.

 

Anders als in anderen Hundesportarten, ist zur Teilnahme an Rally-Obedience-Wettkämpfen bisher noch keine Begleithunde-Prüfung notwendig.

Bei der Sportart Rally-Obedience werden Übungen aus dem Obedience, dem Dogdance und der Fußarbeit, in unterschiedlicher Ausprägung verwendet.

 

Dabei werden immer wieder unterschiedliche Parcours zusammengestellt welche die Rally-Obedience Enthusiasten immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.

 

Mit Hilfe von Übungsschildern wird an den Parcoursstationen beschrieben, welche Übungen die teilnehmenden Teams dort auszuführen haben und in welche Richtung im Parcours es weitergeht.

 

Das Team, Hundeführer und Hund muss nun den Parcours möglichst schnell und präzise abarbeiten. Das schöne an diesem Sport ist, Hund und Mensch dürfen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren (verbal und körpersprachlich). Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.

 

Dieser Sport eignet sich für alle, die gemeinsam mit ihrem Hund etwas "er"-arbeiten wollen, für sportlich wenig ambitionierte genauso wie für Leistungssportler. Für Leute mit Handicap genauso wie für Leute ohne Handicap kurz, der Sport eignet sich für alle Hundebesitzer.

 



Verkehrsteil oder "Fit für den Alltag"


Welpengruppe oder "Aller Anfang Macht Spaß"